Lessingmuseum Kamenz
In Kamenz läutet zum Gottesdienst die ''Lessing-Glocke''. Sie hat ihre volkstümliche Bezeichnung wegen des mehrfachen Bezugs auf die Familie Lessing erhalten. Deren berühmtester Sohn Gotthold Ephraim Lessing wurde am 22. Januar 1729 in der Kleinstadt am Rande der Oberlausitz geboren. In Kamenz verbrachte Gotthold Ephraim Lessing (1729 - 1781) seine ersten zwölf Lebensjahre.Da Lessings Geburtshaus im Jahre 1842 bei einem Stadtbrand vernichtet worden ist, errichteten die Bürger ihm zu Ehren an anderer Stelle ein Lessing-Haus mit Museum, das 1931 eröffnet wurde.
Die heutige Dauerausstellung informiert über den ungewöhnlichen Lebensweg und das Werk sowie die Wirkung des Fabel-Dichters, Literaturkritikers, Theaterautors, Übersetzers und Gelehrten.
Für individuelle Studien können die Bestände im Depot genutzt werden. Dazu gehören neben der Museumsbibliothek eine Theatralia-Sammlung mit Inszenierungsmaterialien und Sachzeugen zur Theatergeschichte, weitere Dokumente des Nachlebens sowie ein Fundus zur Wirkungs- und Familiengeschichte.
Für Schulklassen und Reisegruppen gibt es verschiedene Führungen und Seminare, die sich mit dem Theater, der Biografie Lessings und mit seinen Fabeln, Dramen sowie Schriften beschäftigen.
Am Museum wirkt eine ''Arbeitsstelle für Lessing-Rezeption'', die museale Forschung betreibt und deren Ergebnisse in Ausstellungen sowie Publikationen präsentiert.
Die traditionsreichen ''Kamenzer Lessingtage'', die seit 1962 alljährlich im Januar und Februar stattfinden, sind ein Höhepunkt im kulturellen Leben der Region und darüber hinaus.
Seit 1993 wird alle zwei Jahre zur Eröffnung der Lessing-Preis des Freistaates Sachsen verliehen.
Reisegruppen willkommen
Es wird ein geselliges, literarisch-kulinarisches Programm zusammengestellt - für einen ganzen oder halben Tag oder nur für eine Stunde.
Öffnungszeiten:
Dienstag - Freitag: 9 - 17 Uhr
Samstag, Sonntag und Feiertage: 13 - 17 Uhr
Adresse:
Lessing-Platz 1-3
01917 Kamenz
Tel.: 03578/ 38 05-0
Fax: 03578/ 38 05-25
Zum Lessing-Museum gehört auch die Stadtgeschichtliche Ausstellung im Malzhaus. Neben der Dauerausstellung ist dort momentan die Sonderausstellung "Töpfer, Ton und Scherbenhaufen" zu besichtigen.
Kontakt Stadtgeschichtliche Ausstellung im Malzhaus:
Tel. 03578/ 78 44 31
Klosterkirche und Sakralmuseum St. Annen
Das Sakralmuseum erzählt von Franziskanern in Kamenz, von frommen Stiftern und evangelischen Sorben, von Heiligenverehrung und der Macht des Glaubens. Erleben Sie ein in weitem Umkreis einzigartiges Ensemble von fünf spätgotischen Schnitzaltären. Begegnen Sie der religiösen Welt des Mittelalters, aber auch Zeugnissen der Reformation. Die Klosterkirche St. Annen mit ihren neu entdeckten mittelalterlichen Wandmalereien erwartet Sie!Kontakt:
Schulplatz 5, 01917 Kamenz
Telefon 03578 / 38050, Fax 380525
Öffnungszeiten:
Montag - Sonntag 10 - 18 Uhr
geschlossen am 24. - 26. + 31. Dezember und am 1. Januar
Eintrittspreise:
Erwachsene 3 Euro
Ermäßigungsberechtigte 1,50 Euro
Schüler im Klassenverband 1,00 Euro
Führungen und Seminare:
Erwachsene 3 Euro
Ermäßigungsberechtigte 1,50 Euro
Schüler im Klassenverband 1,00 Euro
Museum der Westlausitz
Auf einer Expedition durch sieben faszinierende Themenwelten können Sie sich auf die Spur der bedeutendsten Landschaftsgestalter der Erde begeben - Mensch und Natur.Reisen Sie durch die Zeit - auf dem Erdbebebsimulator, im geologischen Baumarkt, beim Waldkonzert der Vögel, bei rätselhaften Grabungsfunden, lauschen Sie Geschichten vom alten Kamenz, entdecken Sie Neues in faszinierenden Sonderausstellungen oder in spannenden Führungen und museumspädagogischen Programmen.
Das familienfreundliche und behindertengerechte Elementarium bietet Ihnen rund um das historische Ambiente des Ponickauhauses und des Malzhauses noch mehr! Entspannen Sie im Wintergarten-Café, erkunden Sie den Botanischen Garten oder folgen Sie Ihrer Neugierde in den Museums-Shop und in die Fachbibliothek.
Elementarium, Museum der Westlausitz
Ausstellungen, Café, Shop, Bibliothek, GartenPulsnitzer Straße 16
01917 Kamenz
Tel.: 03578/ 7 88 30
Fax: 03578/ 7 88 32 71
Öffnungszeiten:
Di - So: 10 - 18 Uhr und an allen Feiertagen,
nicht am 24.12., 31.12. und 1.1
Eintritt:
3,50 Euro, ermäßigt 2 Euro, Kinder bis 6 Jahre frei
elementarium@museum-westlauitz.de
Sammelsurium, Museum der Westlausitz
SchaumagazinMacherstraße 140
01917 Kamenz
Tel.: 03578/ 3 74 67 10
Fax: 03578/ 3 74 67 99
Öffnungszeiten: werktags: 9 - 16 Uhr
info@museum-westlausitz.de
Steinbruchmuseum mit Schauanlage in Häslich
In dem seit Jahrzehnten stillgelegten Steinbruchbetrieb der ehemaligen Firma August Niethe in Häslich (Ortsteil der Gemeinde Haselbachtal) entstand eine Schauanlage und ein Museum über die Geschichte der Granitindustrie in der westlichen Oberlausitz.Es gliedert sich in drei Bereiche - die Schauanlage, das Museum und den Lehrpfad.
In der Schauanlage wird dem Besucher die Technik zur Förderung, Bearbeitung und Verladung des Gesteins gezeigt. Im ehemaligen Sozial- und Verwaltungsgebäude befindet sich das Museum. Zu besichtigen sind beispielsweise Werkzeuge und Kleingeräte, Schriftstücke, Fotos, Gemälde, Zeichnungen und Anschauungstafeln. In einem Modell sind der Kesselbruch und betriebstechnische Anlagen veranschaulicht.
Über die Firmengeschichte August Niethe kann sich der Besucher im ehemaligen Kontor (im Gebäude der Schmiede) informieren. Ein Teil des Raumes wurde wieder mit Möbeln und Arbeitsgeräten eines Kontors aus früherer Zeit ausgestattet.
Ein 1100 m langer Lehrpfad führt um den Kesselbruch herum. Lehrtafeln geben Auskunft über den geologischen Aufbau des Bruches und über die typische Fauna und Flora. Ein Spaziergang auf dem Lehrpfad entlang am Bruchrand wirkt erholsam.
Adresse:
Steinbruch Prelle, Dorfstraße 18
OT Häslich, 01920 Haselbachtal
Tel.: (03578) 73 05 86
Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag: 9-15 Uhr
Freitag: 8-11 Uhr
Sa./So. nach Anmeldung
Besuchergruppen sollten sich vorher anmelden
info@steinbruchmuseum.de
Vierseithof
mit historischer EinrichtungVermittlung über Gemeindeverwaltung Haselbachtal
Kirchweg 6
Tel.: (03578) 30 68 03

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