Lessingstadt Kamenz
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Volkspark

 

Geschichte und Besonderheiten


Der Volkspark liegt im Randbereich des historischen Stadtzentrums und wird als Grün- und Erholungsraum von den Einwohnern und Gästen gern besucht.
Die Parkanlage ist aus einer Erweiterung der ehemaligen Kunst- und Handelsgärtnerei von Wilhelm Weiße (1846 - 1916), die sich auf der gegenüberliegenden Seite der jetzigen Poststraße befand, hervorgegangen. Die Anlage ist demzufolge vom Ursprung her nicht als Grünanlage sondern als Baumschule mit Sichtungsgarten angelegt worden. Das rasterförmige Wegenetz und die rechteckige Quartiergestaltung erinnern noch heute an die ehemaligen Anzuchtbeete, in denen die Gehölze in Reihen gepflanzt, geschult und speziell die ausländischen Gehölze in ihrem Entwicklungsverhalten beobachtet wurden.

 
 

Nach dem Tod Wilhelm Weißes wurde die Gärtnerei noch viele Jahre von seiner Witwe weitergeführt. 1938 ging die Anlage dann in das Eigentum der Stadt Kamenz über und konnte 1954 für die Öffentlichkeit geöffnet werden. Eine umfangreiche Rekonstruktionsmaßnahme wurde von 1987 bis 1988 durchgeführt. Weitere Pflege- und Umgestaltungsmaßnahmen sind im Herbst 2007 vorgesehen.
Als dendrologische Besonderheiten sind zwei Schlangenfichten, deren Äste mit ihrem bizarren Wuchs an Schlangen erinnern, zwei alte Nusseiben und ein Trompetenbaum hervorzuheben.
Der Volkspark geht harmonisch in die Außenanlagen des Lessing-Museums mit den Sandsteinplastiken und der Bepflanzung über.
Die Parkanlage ist ein wichtiger Bestandteil des städtischen Grünsystems.

 
 

Größe der Parkanlage: 1,6 ha
 
 


 
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